Der Text erzählt vom Leben an modernen chinesischen Schulen. Es ist ein Roman über Freundschaft, erste Liebe und den Sieg über Egoismus und Konkurrenzkampf.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.08.2017
Dietmar Dath kann Anna Xiulan Zeecks Jugendroman "Jener Sommer" Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen empfehlen. Aus der Sicht von drei Jugendlichen, die in einer Dreiecksbeziehung miteinander verstrickt sind, beschreibt die Autorin das chinesische Bildungswesen und die chinesische Gesellschaft, die noch immer versucht, sich von den Nachwehen der Kulturrevolution zu erholen. Vor allem aber lernt der Kritiker viel über den Leistungs- und Konkurrenzdruck des chinesischen Schulsystems, lernt, was "Superschulen" sind und staunt, wie lebendig ihm Zeeck davon zu erzählen vermag. Den Zeigefinger braucht der westliche Leser über das chinesische Bildungssystem keineswegs erheben, mahnt Dath mit Blick auf den schon in Kitas einsetzenden Leistungsdruck.
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