Mit Comics von Jutta Bauer, Nadia Budde, Rotraut Susanne Berner, Tanja Esch, Max Fiedler, Tor Freeman, Regina Kehn und vielen anderen. Anke Kuhl und Moni Port haben einige der besten Comic- und Kinderbuchzeichner:innen eingeladen, gemeinsam mit ihnen eine bunte Auswahl an deutschsprachigen Liedern und Musikstücken in Comics zu verwandeln. Ergebnis ist eine mitreißend-musikalische Geschichtensammlung: Die Comics in "Mukkekukke" sind so vielfältig wie die interpretierte Musik. Von Pop oder Rock über Jazz und Chanson bis hin zur Klassik - erlaubt ist alles! So laden die Geschichten des Buchs und die dazugehörige Spotify-Playlist Kinder und Familien dazu ein, in Bilder und Musik einzutauchen und viele neue Entdeckungen zu machen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.03.2025
Rezensentin Eva-Maria Magel ist trotz viele Vorzüge nicht vollständig überzeugt von der von Anke Kuhl und Moni Port herausgegebenen Anthologie mit Comics zur Musik. Doch erstmal zum Positiven: Die neunzehn verschiedenen Künstler haben tolle Zeichnungen zu den von ihnen ausgewählten Musikstücken gefertigt, so Magel, Axel Scheffler beispielsweise zeichne Rossinis "Katzenduett" als "Abendunterhaltung einer Mäuseschar", zudem sei das Buch mit QR-Codes versehen, die ermöglichen, die Playlist zum Buch begleitend zu hören. Auch mit der hochwertigen haptischen Aufmachung des Buches ist sie zufrieden. Die Auswahl der Stücke scheint ihr zufolge hingegen stark vom Geschmack einer schon länger erwachsenen Hörerschaft geprägt und ist fast ihr ein bisschen "zu bunt" geraten. Die Kritikerin hätte es bevorzugt, wenn sich die Herausgeberinnen statt vielen Künstlern und divergierender Musik auf eins von beidem beschränkt hätten.
Perfekt für Groß und Klein ist dieses Buch laut Rezensentin Andrea Gerk, da es Bilder und Musik kongenial vereint. Wie das funktioniert? QR-Codes verschaffen in dem von Anke Kuhl und Moni Port herausgegebenen Band Zugang zu Musikstücken ganz verschiedener Genres, von Klassik bis Punk, die jeweiligen Stücke werden dann von einer Reihe von Illustratoren - unter anderem Tanja Esch, Axel Scheffler, Jutta Bauer - in Bilder übersetzt. Gerk beschreibt einige dieser visuellen Geschichten, die sich teils zeilengenau an den einzelnen Liedern orientieren und zum Beispiel zur Selbstermächtigung ermuntern. Ein tolles Buch, das zum gemeinsamen Mitsingen einlädt und Streitereien in Windeseile in Wohlgefallen auflösen sollte, jubiliert die Rezensentin abschließend.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…