Andrej Kurkow

Ein Freund des Verblichenen

Roman
Cover: Ein Freund des Verblichenen
Diogenes Verlag, Zürich 2001
ISBN 9783257062397
Gebunden, 142 Seiten, 16,90 EUR

Klappentext

Aus dem Russischen von Christa Vogel. Tolja möchte am liebsten Selbstmord begehen, aber er weiß, daß er dafür zu feige ist. Darum vergibt er den Auftrag per Postfach an einen professionellen Killer. Als er aber Lena trifft, will er plötzlich nicht mehr sterben. Doch der Profi ist bereits unterwegs.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 22.01.2002

Also viel ist das nicht, was Katharina Born uns da mitteilt. Aber vielleicht genügt es ja auch zu wissen, dass die Geschichte dieser "Trauerspielgroteske des Durchwurschtelns" vor der "Kulisse östlicher Schwermut" keinen Krimifreund hinter dem Ofen hervorlocken würde, wenn, ja, wenn nicht Andrej Kurkow sie aufgeschrieben hätte. So nämlich wird daraus "ein groteskes Bild der ausgeblichenen Morbidität des neuen Ostens", genauer des ehrwürdigen Kiew, in dem sich die Helden zu unsrem Vergnügen mit großer Vorliebe zu Antihelden hocharbeiten und "Damenwodka" trinken. Na zdorov-ie.
Mehr Bücher aus dem Themengebiet