Kinder lieben und brauchen Natur. Doch heute strolchen sie kaum mehr im Freien herum. Eine Katastrophe für die Gesellschaft, sagt der Philosoph und Biologe Andreas Weber. Wie riecht es im Wald? Wie fühlt sich ein Baumstamm an? Wie sieht ein Fink aus? Statt Frösche zu fangen, Baumhäuser zu bauen oder mit beiden Händen im Matsch zu wühlen, sitzen Kinder vor dem Fernseher oder Computer. Ohne Nähe zu Pflanzen und Tieren aber verkümmert ihre emotionale Bindungsfähigkeit. Empathie, Phantasie, Kreativität und Lebensfreude verschwinden.
Mindestens für lesenswert hält Rezensentin Sabine Sütterlin dieses Buch, vielleicht sogar für überzeugend, aber da bleibt sie etwas vorsichtig. Kinder brauchen Natur, denn Natur macht gesund, lautet die These des Autors Andreas Weber. Gegen Computer- und Daddelspiele, gegen ADS, Depressionen und Zappelphilipp-Syndrom helfen Matsch, Bäume und Frösche. Stützende Belegefür seine Thesen finde Weber in der Psychologie und in der Literatur, Beweise allerdings nicht, stellt die Rezensentin klar, die auch betont, dass Weber kein Estoeriker sei, auch wenn er von seinen eigenen Erweckungserlebnissen erzählt, in denen "zackenkammbewehrte Fabelwesen" eine große Rolle spielen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…