Vorwort von Amelie Fried. Unter Mitarbeit von Helmut Fuchs. Die Jugend von heute ist wahrlich besser als ihr Ruf - von ausschließlicher Spaßsucht und der "Ich-AG" kann nicht die Rede sein. Andreas Huber entwirft die Gegenthese zu den einseitigen negativen Urteil der PISA-Studie über die heutige Jugend; er zeigt, was die Jugendlichen tatsächlich ausmacht und was sie unserer Gesellschaft zu bieten haben. Die 11- bis 15-jährigen heute zeichnen sich zumeist durch außergewöhnliche Talente und Stärken aus - sie sind selbstbewusst, überaus kommunikationsfähig, flexibel, haben eine starke soziale Verantwortung, ein unverkrampftes Körperbewusstsein und gehen souverän mit der Reizüberflutung der neuen Medien um. Damit unterscheiden sie sich von den älteren Generationen, von denen sie missverstanden werden.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 27.11.2003
Sicher muss man es dem Autor "hoch anrechnen, dass er dem unverdient schlechten Ruf der Jugend ein erfreulicheres Bild entgegensetzt", doch hätte es eben ein zwanzigseitiger Essay zu diesem Thema auch getan, lässt uns eine arg gelangweilte Barbara Sichtermann wissen. Aber nein, Andreas Huber hat ja ein rund zehn mal so umfangreiches Buch daraus machen müssen! Kein Wunder also, dass sich der Leser durch ein "Meer von Wiederholungen" kämpft, die zudem noch "mittels derselben Mainstream-Vokabeln" vorgetragen werden. Da der Autor jedwede Studie zur Jugend ausführlich berücksichtige, liest sich die Arbeit noch dazu "über weite Strecken wie ein Literaturbericht", moniert die Rezensentin, die auch an einer inhaltlichen Kritik nicht umhin kommt: So hat sie sich insbesondere daran gestoßen, dass Huber die Probleme "kleinredet" und den Leser anhand seines umfassenden Zahlenmaterials "ermüdet".
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