Sandra Löhr erinnert uns daran, wie gut wir es doch in Deutschland wieder haben. "Endlich brauchen wir nicht mehr bis zwei Uhr nachts in unseren Start-up-Unternehmen Tischtennis zu spielen!" jubelt sie. Nach dem unrühmlichen Ende von New Economy und Spaßgesellschaft vor zwei Jahren brauche auch niemand mehr "vollgestopft mit Antidepressiva nach Bali und New York" zu jetten. Daher ist das Problem der Quarterlife Crisis in Deutschland auch niemals richtig ausgebrochen, spottet Löhr. Ohnehin seien derartige Krisen in hiesigen Landen eher als "dekadentes Lebensgefühl" einer Generation, nicht als individuelles Problem verstanden worden. Und auch das hat sich ja mit der "grassierenden Arbeits- und Perspektivlosigkeit" mittlerweile von selbst erledigt, wie die Rezensentin anmerkt, und sie fügt den Tipp hinzu, mal ein Buch darüber zu schreiben, wie man "ganz in Ruhe erwachsen" wird.
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