Andrea Tech untersucht die Geschichte der nationalsozialistischen "Arbeitserziehungslager" - der Haftlager der Gestapo - und zieht hierzu exemplarisch Lager in Nordwestdeutschland (Lahde, Liebenau, Bremen-Farge) heran. Sie analysiert die gesellschaftlichen Voraussetzungen für die Herausbildung der "Idee" einer Arbeitserziehungshaft und zeichnet die Entwicklung der Kriegswirtschaft vor dem Hintergrund ideologischer, sicherheitspolitischer und wirtschaftlicher Interessen nach. Ihre Dokumentation der formalen Grundlagen und des Betriebs der Arbeitserziehungslager ermöglicht eine Verortung des Stellenwertes dieses Lagertyps innerhalb des NS-Lagersystems. Darüber hinaus liefert die Untersuchung der relevanten Erlasse für SS, Sicherheitspolizei und SD neue Erkenntnisse über Einweisungsgründe, Haftdauer und Behandlung der Häftlinge.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…