Amira Hass

Morgen wird alles schlimmer

Berichte aus Palästina und Israel
Cover: Morgen wird alles schlimmer
C.H. Beck Verlag, München 2006
ISBN 9783406549687
Gebunden, 208 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Sigrid Langhaeuser. Seit 2001 wendet sich die israelische, in Palästina lebende Journalistin Amira Hass jede Woche einmal an ihre Freunde in Europa und schreibt einen Brief an die italienische Zeitung Internazionale. Ihr Motiv? "Ich will beschreiben, was ich sehe und was in mir vorgeht", sagt sie. Entstanden sind auf diese Weise prägnante und schonungslose Miniaturen aus dem Alltag des israelisch-palästinensischen Konflikts, deren Tugend die genaue Beobachtung ist: dort hinzusehen, wo andere wegschauen oder gar nicht erst hinfahren. Brief für Brief zeichnet sie eine Landkarte der Gewalt, der Angst und des Hasses, der Illusionen, Missverständnisse und der Hoffnungslosigkeit, aber auch der Intifada im ursprünglichen Sinn: des spontanen zivilen Ungehorsams. Im Zentrum ihres Interesses stehen die Menschen, die in Gaza und dem Westjordanland leben: junge israelische Soldaten und militante Fatah-Aktivisten, ein Künstler aus Jordanien, der auf der Suche nach seinen Wurzeln ist, ein Taxifahrer, der beide Seiten kennt, ein Ehepaar - der Mann ein Palästinenser aus Ramallah, die Frau eine israelische Palästinenserin -, das überall illegal ist, und immer wieder Kinder, denen der Krieg zu ihrer natürlichen Umgebung geworden ist und die doch das wenige an Hoffnung verkörpern, das den Menschen dort noch geblieben ist.

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