Amanda Michalopoulou

Oktopusgarten

Roman
Rotbuch Verlag, Hamburg 1999
ISBN 9783434530244
gebunden, 429 Seiten, 24,54 EUR

Klappentext

"Oktopusgarten" ist ein Roman über eine Frau, ihre Welt, ihre Ängste, Hoffnungen und ungestillten Sehnsüchte. Athina arbeitet als Übersetzerin in einer Zeitungsredaktion in Athen. Vom Leben hat sie sich praktisch zurückgezogen, weil sie Angst vor Verletzungen der Seele hat. Erst als ihr Vater überraschend stirbt und Athina auf einer Party die rätselhafte Natascha Sella kennenlernt, bricht ihre Isolierung auf. Zu guter Letzt entdeckt Athina auch, welch schreckliches Geheimnis hinter dem Tod des Vaters in Wirklichkeit steckte.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.04.2000

Als Gegen- und Nebeneinander von lebendigen Schilderungen und der Darstellung der Künstlichkeit von Wirklichkeit beschreibt Sibylle Cramer diesen Roman in einer kurzen Kritik. Sie zeigt sich beeindruckt von den kenntnisreichen Perspektiven Michalopoulous und scheint das "ebenso barocke wie von des Gedankens Blässe gezeichnete Erzählen" genossen zu haben.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.03.2000

Zwar stellt Karl-Markus Gauss zunächst einmal fest, dass die Idee, eine Novelle in einen Roman zu integrieren, nicht gerade neu ist. Aber dann findet er die Art und Weise, wie die Autorin dies tut, durchaus plausibel und durch den Kontext gerechtfertigt. Er lobt ihren "befremdeten Blick", mit dem sie die akademische Welt in Griechenland und Großbritannien betrachtet und der nicht frei von Satire sei. Zwar hätte der Roman seiner Ansicht nach durchaus eine Spur dünner sein können. Dennoch gelinge der Autorin hier eine unterhaltsame Mischung aus melancholischen und humorvollen Elementen, in der sich eine "Vorliebe fürs familiär Kauzige" zeige.
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