Alois Halbmayr (Hg.), Greogor Maria Hoff (Hg.)

Negative Theologie heute?

Zum aktuellen Stellenwert einer umstrittenen Tradition
Cover: Negative Theologie heute?
Herder Verlag, Freiburg i. Br. 2008
ISBN 9783451022265
Broschiert, 303 Seiten, 30,00 EUR

Klappentext

Wie kann man von Gott sprechen? Steht nicht jede Rede von Gott unter dem entscheidenden Vorbehalt, dass hier Unsagbares kommuniziert werden soll? Aber ist die Rede von Gott nicht die Aufgabe jeder christlichen Theologie, die davon lebt, dass sich Gott in Jesus Christus selbst als Mensch zur Sprache gebracht hat? Der so eröffnete Raum theologisch konstitutiver Spannungen wurde in besonderer Weise von den verschiedenen Traditionen Negativer Theologie bearbeitet. Heute sind die Auseinandersetzungen um den Stellenwert Negativer Theologie neu entbrannt. Das vorliegende Buch greift sie auf und vermittelt unterschiedliche theologische Ansätze.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.05.2009

Der liebe Gott hat uns zwar geschaffen, aber nicht mit dem nötigen Verstand ausgestattet, um ihn zu verstehen. Aus dieser Idee leitet sich, wenn man Rezensent Christian Geyer folgt, die auf frühchristliche Autoren zurückgehende Idee der "negativen Theologie" ab, die alles sagt, was man über Gott nicht sagen kann. Geyers Artikel ist arg akademisch, aber so weit man ihm folgen kann, ist er erfreut über den Versuch der hier schreibenden Autoren, den Faden der "negativen Theologie" wieder aufzunehmen, um daraus möglicherweise sogar ein Gegenmittel zu modernen Fundamentalismen aller Art zu knüpfen. Bedauerlich findet er, dass Eberhard Jüngels Verständnis eines Gottes, der zugleich das Höchste und das Niedrigste sein kann, hier keine Berücksichtigung findet.
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