Wie verändert sich Geschichte, wenn sie statt einer gebildeten Elite einem Massenpublikum präsentiert wird? Dieser Frage geht die Autorin mit Blick auf die französische Geschichtskultur - Pariser Museen und Weltausstellungen - im 19. Jahrhundert nach. Besonders die Darstellung der Fremden auf Völkerschauen regte die Präsentation der eigenen französischen Alltagsgeschichte an. Dadurch wurde das Selbstbild der Kulturnation in Frage gestellt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.11.2001
So richtig überzeugt ist der Rezensent mit dem Kürzel uha nicht von dieser Dissertation, die sich mit den Weltausstellungen im Paris des 19.Jahrhunderts und mit deren Wirkung auf die Form der Darstellung von Geschichte und Kultur im Allgemeinen hatte beschäftigt. Und das obwohl deren Lektüre dem Rezensenten einige interessante Einblicke beschert hat - etwa, dass Diskussionen "über den zulässigen Grad der popularisierenden Inszenierung" von Geschichte heute und damals ähnlich geführt wurden. Trotzdem, dem Rezensenten missfällt, dass die Arbeit zu "materialschwer" ist und die Autorin Alice von Plato sich deshalb in Sekundarliteratur verzettelt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…