Nach sechzig Jahren verabschiedete sich der weltberühmte Pianist Alfred Brendel vom Konzertpodium. Sehr ernsthaft und sehr komisch gibt einer der größten Klavierspieler des 20. Jahrhunderts in diesem Buch über sich und seine Arbeit Auskunft: Er spricht über seine Vorlieben in Literatur und Musik, über seine Sympathie für den Surrealismus und das Absurde und über das Aufhören. Mit dieser Sammlung an Gesprächen, Interviews und Essays gibt Brendel Einblicke in seine Welten.
Die melancholische Note, die der Titel anklingen lässt, ist in diesem Band mit Essays, Gesprächen und Gedichten von Alfred Brendel, mit dem er sich als Pianist von der Konzertbühne verabschiedet, nicht zu vernehmen, stellt Gisela von Wysocki in ihrer knappen Kritik vielleicht sogar ein bisschen erleichtert fest. Dafür ist sie vom "übermütigen" und mitunter gar "surrealen" Tonfall der Texte überrascht, und sie meint, dass Brendels Abschied durchaus auch eine gewisse Erholung zu entnehmen ist.
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