Der erste Band schildert die Geschichte des Menschen von den Anfängen bis zu den frühen Hochkulturen in seinen globalen Lebensräumen - von Afrika über Europa und Asien bis hin zum alten Amerika. Im Mittelpunkt steht zunächst die physische wie mentale Entwicklung des frühen Menschen. Vom Beginn des Eiszeitalters bis zu seinem Ende vor 10.000 Jahren war Jagen und Sammeln die einzige Wirtschaftsweise der Menschen weltweit, die nicht nur die Gattung homo konsolidierte, sondern bis zum Ende des Eiszeitalters auch die Besiedlung aller Kontinente förderte. Mit dem Ende der Eiszeit und dem Beginn der Neolithisierung entstanden die ersten Großsiedlungen und frühurbanen Strukturen, die schließlich in die Herausbildung der alten Hochkulturen mündeten. Mentalitäts-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der frühen Menschen werden hier erstmals von bedeutenden Fachvertretern in einem Band berücksichtigt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.04.2010
Die neue Horizonte eröffnende Weltgeschichte, auf die er gehofft hatte, bekommt Christian Jostmann hier nicht geboten. Der erste Band der von Albrecht Jockenhövel herausgegebenen Reihe lässt ihn mitunter herzhaft gähnen. Etwa, wenn Gerhard Bosinski vor seinen Augen ein Lehrstück in paläoanthropologischer Langeweile ausbreitet. Einen roten Faden sucht Jostmann im ganzen Band vergebens. Ebenso die Einbeziehung orientalischer Kulturen in die Gesamtschau. Dafür stößt er allenthalben auf umständliche Erklärungen, die den Laien, wie er vermutet, verzweifeln lassen dürften. Lichtblicke gibt es allerdings auch. So die Abschnitte über das alte Ägypten, das Hethiterreich und die Indus-Kultur. Klaus Schmidts Überlegungen zur frühesten Urbanisierung findet der Rezensent sogar exzellent, nicht zuletzt, weil der Autor es anders als andere Beiträger versteht, seine Gedanken in den globalen Kontext einzuordnen. Dennoch: Neue Perspektiven zeigen sich Jostmann nur punktuell. Wenn Clemens Pasda erklärt, wie die Eskimos die Europäer entdeckten, das ist so ein Moment, meint Jostmann.
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