A. Scott Berg befasst sich eingehend mit Lindberghs Faszination für Hitler-Deutschland, mit seinen politischen Aktivitäten, die ihn bei den Partei- und Regierungsmitgliedern in den USA in Misskredit brachten, seinen späteren Forschungsarbeiten auf den Gebieten der Medizin, der Raketenproduktion und des Umweltschutzes und mit anderen Aspekten dieses Lebens, die hinter der fliegerischen Leistung verschwanden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
Ausführlich zeichnet Rainer Maria Kiesow anhand von Scott Bergs Biographie die Lebensstationen Charles Lindberghs nach. Nach seinem Antlantikflug 1927 war er "der berühmteste Mensch auf Erden", wenig später folgte die traurige Episode der Entführung seines Kindes, dann die Frage, inwieweit Lindbergh mit den Nazis sympathisierte. Kiesow lobt das Buch, das den Pulitzer-Preis gewann, ausgerechnet in jenen Passagen, wo der Autor nur lückenhafte Informationen habe. Denn überall dort, wo die Quellenlage allzugut sei, verfalle Scott Berg aus Liebe zu seinem Material in ermüdende Aufzählung.
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