Aus dem Norwegischen von Ulrich Sonnenberg und Rainer Vollmar. Wie ist es möglich, dass der amtierende Schachweltmeister aus Norwegen kommt, einem Land ohne große Schachtradition? Aage G. Sivertsen zeichnet Magnus Carlsens Weg an die Spitze der Weltschachelite nach, der auf den ersten Blick wie Zufall aussieht, sich bei genauerem Hinsehen aber als logische Konsequenz kluger Förderung eines früh erkannten Genies begreifen lässt. Bereits mit 13 Jahren wird Carlsen, geboren 1990, Schach-Großmeister und kurz vor seinem 23. Lebensjahr Weltmeister. Diese Biografie ist die Geschichte eines Jungen, der es ohne Drill zum besten
Schachspieler der Welt gebracht hat. Magnus Carlsen spielt Schach, weil es ihm Spaß macht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.06.2017
Nur nicht von dem düsteren Cover abschrecken lassen, mahnt Rezensent Alexander Armbruster. Denn in der flüssig und angenehm "sachlich" geschriebenen Dokumentation des norwegischen Autors Aage G. Sivertsen lernt der Kritiker den Schachweltmeister Magnus Carlsen als ganz und gar nicht "unnahbaren" und "ernsten" jungen Mann kennen. Fasziniert liest er in diesem vor allem auf Gesprächen mit Carlsens Vater beruhenden Buch etwa, wie Magnus schon als Kind gefördert wurde und weshalb seine Zusammenarbeit mit Garri Kasparow endete.
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