Aus dem Englischen von Sebastian Vogel. Richard Dawkins tritt den Beweis an, dass die Evolutionstheorie keine bloße Hypothese oder gar Glaubenssache ist, sondern dass sie schlicht und ergreifend stimmt. Überzeugend, lebendig und leicht nachvollziehbar legt er dar, was Darwins Theorie wirklich besagt und wie sie begründet ist. Er erklärt, worauf Fossilien hindeuten, warum Rehpinscher und Rosenkohl Belege für experimentelle Evolution sind und warum Wale Hinterbeine haben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.10.2010
Die Gegenmissionierung geht weiter. Allerdings muss Helmut Mayer das neue Buch von Richard Dawkins gar nicht im Hinblick auf die Scharmützel zwischen Evolutionsbiologen und Kreationisten lesen. Der reißerische deutsche Titel führt ihn da ein bisschen in die Irre. Eher, so findet Mayer heraus, liegt dem Autor daran, Facetten der Evolution und ihren effektiven Einfluss auf die Ausprägung von Lebensformen vorzuführen. Dass Dawkins dies mit gewohntem darstellerischem Geschick, mit Geduld und vielen Belegen unternimmt und den Leser in einem "eleganten" Bogen von Laborsituationen, die Selektionsdruck simulieren, zur deren natürlicher Entsprechung führt, überzeugt Mayer von diesem Buch als von einer Chance vor allem, seine naturwissenschaftlichen Grundkenntnisse aufzufrischen.
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