Herausgegeben von Martha Rohde-Liegle, Dian Schefold und Bertram Schefold.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.04.2004
In einer kurzen Rezension bespricht Michael Philipp diesen Band mit autobiografischen Aufzeichnungen des Baseler Archäologen Karl Schefold. Sie werden als "Fragment" aus dem Nachlass veröffentlicht und sind erst in Schefolds neuntem Lebensjahrzehnt entstanden, informiert der Rezensent. Darin liegt seiner Ansicht nach auch der Grund, dass der Autor wenig über die "Niedrigkeiten" des vergangenen Jahrhunderts schreibt und die Notate sich mehr mit der Kunst als mit historischen Begebenheiten beschäftigen. Philipp stellt zudem fest, dass Schefold wenig Sinn für das Anekdotenhafte hat und seinen Aufzeichnungen dadurch mitunter etwas allzu "Kursorisches" anhaftet. Zumindest aber liest es sich wie ein "Kommentar" zu den fast 700 Publikationen des Autors und dies schafft eine "Struktur und einen Zusammenhang" der Veröffentlichungen, lobt der Rezensent zurückhaltend.
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