Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 15.10 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bücher der Saison

Frühjahr 2002

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

09.04.2002. Frühjahr? Das ist kein Trost. Wir haben die Buchbeilagen der großen Zeitungen endlich durchgesehen und melden die Rückkehr des schwarzen Textes. In der Literatur sowieso: "Verzweiflung in Hülle und Fülle", "leuchtende Negativität". Aber auch in einer Sachbuch-Rezension lasen wir den Satz: "The only reaction that seems appropriate now is despair."

Literatur / Sachbuch

Was ist neu in diesem Bücherfrühjahr? Es gibt eine hinreißende Zeichnung von Sempe: ein großer, überaus prächtiger Saal mit Spiegeln, Kronleuchter, Arabesken und Wandgemälden, darin sitzen kerzengerade kleine Männer im Frack und einige Damen in Abendgarderobe. Auf dem Podium überreicht ein würdevoller Laudator einen Preis mit den feierlichen Worten: "Und so würdigen wir mit diesem Preis Ihr bewundernswertes Schaffen, das einige der trostlosesten Bücher unserer Zeit umfasst." Wir melden in diesem Frühjahr die Rückkehr des schwarzen Textes, der absoluten Negation, Verzweiflung in Hülle und Fülle. Das gab's ja nun wirklich schon lange nicht mehr. Trostlose Bücher - im Frühjahr? werden Sie vielleicht fragen? Gerade im Frühjahr! (Ansatzweise trösten können Sie uns übrigens, wenn Sie die Bücher über uns bestellen, dann kriegen wir nämlich etwas ab. Aber wir verstehen selbstverständlich auch, wenn Sie lieber Ihren Buchhändler trösten.)

Romane

Bild zum ArtikelMartin Walser
hat in der FAZ einen Roman, ach was, einen "Entsetzlichkeitskatalog, grell bebildert" besprochen - besser als die Prosa von Beckett, ganz zu schweigen von Thomas Bernhard, der daneben gerade mal "hübsch böse" aussehe: Erich Wolfgang Skwaras "Zerbrechlichkeit oder die Toten der Place Baudoyer", schreibt Walser, ist eine "Hochmuts- und Erniedrigungsorgie", sein Held ein österreichischer Literaturprofessor namens Stein mit einer "Disposition zum Unglück", der zwei Liebesgeschichten durchleide und doch nichts finde als "Verzweiflung in Hülle und Fülle". Lesen sollte das nur, wer eine Sympathie hat für die "Gier nach etwas, was es nicht gibt", warnt Walser.

Bild zum ArtikelDann wäre da Marlene Streeruwitz' Roman "Partygirl". Die SZ war so beeindruckt, dass sie sich widerspruchslos "in die gleiche existenzielle Gummizelle" wie die unglückliche Heldin einsperren ließ. Absolute Negativität, keine Rettung nirgends für die Heldin, die nach einer schrecklichen Tat des Vaters jahrelang mit dem geliebten Bruder durch Europa gezogen ist, um schließlich als Lohnarbeiterin in einer Wäscherei in Chicago zu landen. Die taz nennt das "ganz gothic", die FR hat sich von dem grausam entleerten Lebensstil abgewendet.

Bild zum ArtikelAuch die NZZ hat einen Roman zu den trostlosesten Büchern unserer Zeit beigesteuert: David Albaharis "Mutterland". Ein im kanadischen Exil lebender Serbe findet ein Tonband mit den Erinnerungen seiner verstorbenen Mutter. Vor dem Hintergrund der Nazizeit und der Verfolgungen im Jugoslawienkrieg schildere Albahari das Grauen der Vergangenheit als "Epitaph von leuchtender Negativität, von schrecklicher Schönheit und brutaler Intimität", schwärmt der erschütterte Rezensent.

Bild zum ArtikelIn den Reigen aufgenommen gehören weiter Hans Raimunds Aufsätze zur Literatur und autobiografische Texte in "Das Raue in mir". Karl-Markus Gauß würdigt Raimund als den bedeutendsten Lyriker Österreichs und lobt seine schonungslose Wahrheitsliebe, seine "Barschheiten" und "mitleidlosen Randbemerkungen". Und schließlich sind noch Giacomo Leopardis historische und politischen Reflexionen zu nennen, gesammelt in dem Band "Das Massaker der Illusionen". Die Zeit verleiht Leopardi für seine "Einsicht in die unfliehbare Tristesse des Seins" voller Hochachtung den Ehrentitel "zerrissenster Schwerblütler der Neuzeit". Und die SZ fand sich bei der Lektüre in einem "tintenschwarzen, labyrinthisches Gefängnis" wieder, dessen Ausweglosigkeit durchaus erschreckenden Charakter habe.

Aber es gab natürlich auch andere Bücher:

Bild zum ArtikelGäbe es einen Bücheroskar, die deutschen Kritiker hätten ihn an Philip Roth' Roman "Der menschliche Makel" vergeben. Er wurde von allen großen Zeitungen besprochen und konnte sich in praktisch jeder Rezension das Prädikat "Meisterwerk" abholen. Begeistert aufgenommen wurde auch der Roman "Aglaja Rewkinas letzte Liebe" des Tadschiken Wladimir Woinowitsch. Die Geschichte einer glühenden Stalinistin, die unversehens in die postsowjetische Ära rauscht, hat die FAZ fasziniert, weil der Autor die wirkliche Romanze Rewkina mit Stalin bitter ernst nehme. Die SZ rühmt die "entfesselte" Sprache des Autors (und beglückwünscht Alfred Frank zu seiner "wunderbaren" Übersetzung) und sieht in dem Roman amüsiert eine ironisch verfremdete Fortschreibung des 'Kurzen Lehrgangs der Sowjetgeschichte'. Und dann wäre da noch Per Olov Enquists brillanter (FR), glänzender (Zeit), verführerischer (SZ), magnetischer (FAZ) und souveräner (NZZ) Roman "Der fünfte Winter des Magnetiseurs".

Bild zum ArtikelSehr gut besprochen wurde Andreas Maiers zweiter Roman "Klausen", eine Provinzposse in einem Südtiroler Ferienidyll, die sich zu einem Krimi auswächst, und ein Roman über die Macht des Gerüchts. Die FAZ lobte den Roman als ein "hochkomisches Pamphlet wider die Seuche Zivilisationslärm", die FR schwärmte vom Talent des Autors, Gruppenphänomene anschaulich aufs Papier zu bringen. Kaum weniger enthusiastisch wurde Henning Ahrens "famoser" (FAZ) Debütroman "Lauf, Jäger, lauf" aufgenommen. Die Geschichte vom Tierkadaverbeseitiger Oskar Zorrow, der vom Zug aus einen Fuchs sieht, die Notbremse zieht, und später im Wald von einem seltsamen Club der Widergänger entführt wird, findet die SZ "außerordentlich orginell" und "modern" erzählt. Die Zeit nennt es schlicht "ein großartiges, lächerliches, eigensinniges und vollkommen verrücktes Buch!"

Bild zum ArtikelGefallen hat auch der neue Franzobel, den die FR in ihrer Begeisterung eine "jaulende Österreich-Hammondorgel" genannt hat. "Lusthaus oder die Schule der Gemeinheit", Roman einer Seelenwanderung, kann weder die Liebhaber noch die Verächter Österreichs kalt lassen, versichert die NZZ. Sex, Suff, Politik und Gemetzel - alles komme vor, ganz wie im richtigen Leben. Und schließlich sei noch auf Andre Kubiczeks "Junge Talente" hingewiesen, der einzige DDR-Roman, der neben Christa Wolfs Erzählung "Leibhaftig" gefeiert wurde. Andere DDR-Romane kamen nicht so gut weg, dazu gehörte Hermann Kants "Okarina" und Sascha Andersons "spätexpressionistisches Dichterlallen" (taz) in seinem autobiografischen Roman "Sascha Anderson".

Bild zum ArtikelVor den Literaturbeilagen besprochen, aber dennoch erwähnt werden müssen Peter Handkes zwiespältig aufgenommener neuer Roman "Der Bildverlust oder Durch die Sierra de Gredos" von Lob bis Verriss - manchmal in einer Kritik - war alles dabei. Und Günter Grass' Novelle "Im Krebsgang": "eher gut gemeint als gut gemacht" - dieses Zitat aus der NZZ hätten sie wohl alle unterschrieben.

Bild zum ArtikelSehr gut besprochen wurde dagegen Richard Powers "Schattenflucht". Der Roman erzählt zwei parallele Geschichte, von einer Computerzeichnerin in Seattle und einer amerikanischen Geisel im Libanon, der ebenfalls nur mit der Kunst überlebt. Die SZ meldet, dass John Updike den Autor mit Thomas Mann verglichen hat und widerspricht nicht. Die taz nennt das Buch ein literarisches Ereignis und lobt die Beschreibung der digitalen Welt. Weiter gelobt wurden Paula Fox' psychologischer Familienroman "Lauras Schweigen", Magnus Mills skurriler Aussteigerroman "Indien kann warten" und Yasmina Khadras Algerienroman "Wovon die Wölfe träumen", den die FAZ poetisch und lehrreich findet.

Gar nicht gut weg kamen dagegen Salman Rushdies "Wut" und Susan Sontags "In Amerika", die höflich, aber bestimmt ("Es ist ein Jammer") verrissen wurden.

Erinnerungen Autobiografien / Reiseliteratur

Bild zum ArtikelNun kraxelt und schreibt er schon so viele Jahre, aber erst musste Peter Sloterdijk neben ihm recht alt aussehen: Reinhold Messners Erinnerungen an seinen Aufstieg auf den Nanga Parbat 1970, bei dem sein Bruder starb, hat die Kritiker außerordentlich beeindruckt. Die Zeit nennt es ein "großartiges" Buch und Messner einen Weisen, die SZ versichert, Messner könne hinreißend schreiben und fühlt sich an Käptn Ahabs Jagd nach dem weißen Wal erinnert. In der Kategorie Reiseliteratur ist Eric Newbys "Ein Spaziergang im Hindukusch" von 1958 zu empfehlen. Zwei Engländer versuchen den Mir Samir im afghanischen Nuristan zu besteigen, obwohl sie vom Bergsteigen keine Ahnung haben! "Hinreißend komisch" findet das die Zeit, und die FAZ ist beeindruckt von den Beobachtungen und historischen Fakten, die hier mit britischem Understatement dargeboten werden.

Kinder- und Jugendbücher

Bild zum ArtikelIm Kinderbuch ist dies eindeutig die Saison der kleinen Männer: Volker Kriegels "Erwin mit der Tröte", Martin Ebbertz' "Der kleine Herr Jaromir" und Joke van Leeuwens "Prinz Bussel" haben Rezensenten und Rezensentinnen gerührt ans Herz gedrückt. Unter den Jugendbüchern ist uns Avis Fantasy-Roman "Perloo" besonders aufgefallen, dessen Held kein Supermann, sondern ein lethargischer Bücherhase ist. Wer sich für das Leben der Wikinger interessiert, dem sei "Die Leute von Birka" von Sven Nordquist und Mats Wahl empfohlen. Und dann ist da noch Gott in F.K. Waechters "Schöpfung".

Literatur / Sachbuch

Alle Rezensionsnotizen zu den Literaturbeilagen - aufgelistet nach Zeitungen und Themen - finden Sie hier.

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Archiv: Bücher der Saison

Bücherherbst 2011

28.11.2011. Liegt's am Hype des Deutschen Buchpreises oder ist die deutsche Literatur tatsächlich so in Form? Jedenfalls dominierte sie in den Buchmessenbeilagen. Außerdem begegnen wir Michelangelo in Konstantinopel, selbstmöderischen Käfern in Bukarest und Dandys in Stockholm. Wer etwas belebenden Optimismus tanken will, vertiefe sich in Steven Pinkers "Gewalt". Eva Illouz' Analyse des Liebesmarktes ist eher was für Hartgesottene. Und, tja, wer die Geschichte des Computers besser verstehen will, sollte die Steve Jobs-Biografie von Walter Isaacson durchaus lesen!
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Bücherfrühjahr 2011

11.04.2011. Literatur ist, wenn es ungemütlich und doch herrlich ist. Den Literaten gelang es in dieser Saison am besten in Erzählungen, an erster Stelle Clemens J. Setz in "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes". Große Romane sind in dieser Saison Mangelware. Dafür gibt's gute Reportagen, Erinnerungsbücher und viel böse Philosophen.
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Bücherherbst 2010

15.11.2010. Dieser Bücherherbst war stärker von politischen Büchern geprägt als von literarischen. Stichwort: Sarrazin und Auswärtiges Amt. Dabei gibt es eine Fülle literarischer Neuerscheinungen, die politische Themen aufgreifen. Das gilt in hohem Maße für die argentinischen Romane, aber auch zum Beispiel für Ian McEwans "Solar", eine Komödie über den Klimawandel, oder Sofi Oksanens Roman "Fegefeuer" über die estnischen Traumata. Mehr lesen

Frühjahr 2010

06.04.2010. In den Frühjahrsromanen sehen wir die unheimliche Welt mit den Augen einer Horde Kinder, beobachten Liebende in Teheran, lassen uns von Rosslyns Brüsten zu einem Reim inspirieren und begleiten einen Lehrer auf einer Höllenfahrt im Volvo. Unter den Sachbüchern stachen Daniel Everetts Buch über die Pirahas, "Das glücklichste Volk", heraus, Oliver Jens Schmitts Biografie des albanischen Nationalhelden Skanderbeg und Simon Sebag Montefiores farbenprächtiges Porträt des Fürsten Potemkin. Mehr lesen

Bücherherbst 2009

18.11.2009. Dies ist ein Literaturherbst! Man kann sich auf literarische Entdeckungsreise nach China begeben. Eine Vielzahl von gut besprochenen deutschen Romanen ist erschienen, allen voran Herta Müllers "Atemschaukel". Und in den Amerikas sind zwei fette Romane erschienen, die die Rezensenten euphorisiert und erschöpft haben. Viel Spaß beim Lesen!
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Bücherherbst 2008

04.12.2008. Dieser Winter bietet die Gelegenheit, sich auf literarische Entdeckungsreise in die Türkei zu begeben, oder sich von Uwe Tellkamps "Turm" in die Stadt Dresden vor der Wende zurückversetzen zu lassen. Reiche Ernte auch bei den Sachbüchern. Diskutieren Sie mit!
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Frühjahr 2008

22.04.2008. Okay, da sind die "Feuchtgebiete", da sind Jonathan Littells SS-Fantasien, da sind ein paar wackere deutsche Romane. Aber es gibt nur zwei Bücher, die auf einhelliges Echo der Kritiker stießen. Eins ist gut, das andere ist böse. Außerdem lasen die Kritiker herausragende Comics. Kroatien interessierte nicht alle, aber einige um so mehr. Ein Blick auf die Bücher des Frühjahrs 2008. Mehr lesen

Herbst 2007

26.11.2007. Dieser Literaturherbst gehört zwei russischen Schriftstellern: Wassili Grossman und Warlam Schalamow, deren Jahrhundertwerke endlich auf Deutsch erschienen sind. Einen respektablen Auftritt haben aber auch die deutschen Autoren der mittleren Generation, polnische Tunten, rumänische Manieristen, deutsche Romantiker, streitlustige Atheisten, neapolitanische Camorristi, katalanische Ritter und ein ungenierter Genussmensch. Mehr lesen

Frühjahr 2007

19.04.2007. Einen großen Auftritt haben in diesem Jahr die deutschen Erzähler und Erzählerinnen, und zwar quer durch alle Altersklassen. Wir begegnen verliebten Trollen in Schweden, erbarmungswürdigen Pechvögeln aus Dänemark, piemontesischen Schmugglern und abgestürzten bulgarischen Schriftstellern. Bei den Sachbüchern stechen vor allem die Reportagen und Essays zum Multikulturalismus von Ian Buruma und Amartya Sen hervor, aber auch Geschichtsbände zum Kalten Krieg und Preußen. Und die Kunst wird übersichtlich. Mehr lesen

Herbst 2006

10.11.2006. Absurde Komik aus der Ukraine und Gangsterbosse aus Bombay: Indien und Osteuropa retten die Literatur in dieser Saison. Die Erinnerungen großer Männer bestimmen die Presse, die Erinnerungen an den Ungarnaufstand 1956 berücken die Feuilletons. Das real existierende Sarmatien entzieht sich jeglicher Definition. Und noch vieles mehr in unseren Büchern der Saison. Mehr lesen

Frühjahr 2006

03.04.2006. Die deutschen Feuilletons haben die Fremden entdeckt - und das mit Macht. Die am häufigsten besprochenen literarischen Bücher beschäftigen sich mit einem Reisenden des 19. Jahrhunderts, türkischen Mädchen im Anatolien der Fünfziger, Jugendbanden in Leipzig oder global Sex suchenden serbischen Diplomatentöchtern. Im Sachbuchbereich hat vor allem Necla Keleks Untersuchung über die türkischen Männer in Deutschland heftige Diskussionen ausgelöst. Mehr lesen

Herbst 2005

14.11.2005. Die wichtigsten Romane der Saison handeln von Klonen. Die zweitwichtigsten von der Wende. Die wichtigsten Sachbücher handeln von Mao, von der Rückständigkeit Arabiens und vom Hass. Der Perlentaucher hat die Produktion der Saison durchgesehen und viel interessanten Stoff für lange Abende gefunden. Mehr lesen

Frühjahr 2005

06.04.2005. Erfahrung schlägt Jugend, zumindest in diesem belletristischen Frühling! Der Trend geht zum Zweitroman. Thomas Kling, zu früh verstorben, wird noch einmal für seinen letzten Gedichtband gefeiert. Der Zweite Weltkrieg beherrscht die Sachbücher, aber auch die Idee von einem Leben ohne Arbeit. Wir haben dagegen keine Mühen gescheut, gesichtet und gesiebt, und die besten Neuerscheinungen des Frühlings ausgewählt. Mehr lesen

Herbst 2004

01.11.2004. Terezia Mora, Antje Ravic Strubel, Juli Zeh, Brigitte Kronauer und Irina Liebmann: Dies ist eindeutig der Herbst der deutschen Autorinnen! Es ist auch ein Herbst monumentaler Biografien und des Buchmessenschwerpunkts "Arabische Welt". Wir stellen wir Ihnen die interessantesten Neuerscheinungen des Literaturherbstes vor. Mehr lesen

Frühjahr 2004

09.04.2004. Franziska Gerstenberg und Dorota Maslowska brachten die Kritik fast zum Weinen (vor Glück!). A. L. Kennedy weiß, wie sich ein Mörderwal fühlt, der einen Brief öffnen will. Dies ist ein großer literarischer Frühling. Wir haben die besten Bücher ausgesucht. Mehr lesen

Gesamtes Archiv: Bücher der Saison