Der kleine Bussel hat es nicht leicht mit seinen sieben Schwestern, die mit ihren bezaubernden Stimmen die Welt entzücken. Bussel ist ein Tollpatsch und vermasselt ihnen mit seinem Kalbsgesang jeden Auftritt. Also muss er ins Kinderheim. Wenn die alle nur wüssten! Bussel ist eigentlich ein Prinz, das ahnt nur keiner. Da gibt es nur eine Lösung: Er muss sich ins Schloss der Königin schmuggeln ...
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 21.03.2002
Bussel hat Dusel. Bussel, schreibt Karla Schneider ganz hingerissen, ist "ein parabolisches inneres Kind", etwas tollpatschig, zutraulich bis aufdringlich und, wie allegorische Figuren nun mal sind, ohne Alter und Genealogie. Dafür mit gleich sieben erwachsenen Schwestern, die als Damenchor durch die Lande ziehn. Schrecklich. Doch weil es sich bei dem Buch um ein Märchen handelt - und hier kommt der Dusel ins Spiel -, gelingt Bussel ein Coup: Anstatt der Schwestern besorgt er sich eine echte Königin als Ziehmutter. Und von da an wird's köstlich, erklärt wenigstens die Rezensentin, die uns übrigens außer einer Inhaltsangabe absolut nichts zu bieten hat: "Ganze Tage im königlichen Schwimmbadkeller!"
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