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Pawel Huelle: Castorp

Ausgewählte Leseproben.
15.01.2005. Der polnische Autor Pawel Huelle erzählt Hans Castorps Geschichte bevor dieser in Thomas Manns "Zauberberg" auftaucht: Im Oktober 1904 kommt Hans Castorp nach Danzig, um dort Schiffbau zu studieren. Die Stadt, vor deren melancholischem Sog ihn sein Onkel, Konsul Tienappel, noch gewarnt hatte, zieht den knapp Zwanzigjährigen sofort in ihren Bann. Und er verliebt sich .... Lesen Sie einen Auszug aus dem Roman "Castorp".
Pawel Huelle: Castorp
Roman
Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall

Verlag C.H. Beck, München 2005
252 Seiten, gebunden, 17,90 Euro

Erscheint am 17. Januar 2005

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Mehr Informationen beim Verlag C.H. Beck

Klappentext:

Im Roman "Der Zauberberg" von Thomas Mann findet sich der Satz, daß die Hauptfigur Hans Castorp einige Semester in Danzig studiert habe - Pawel Huelle hat diese Bemerkung zum Ausgangspunkt für einen Bildungsroman über Castorp in Danzig gemacht. Im Oktober 1904 kommt Hans Castorp nach Danzig, um dort Schiffbau zu studieren. Die Stadt, vor deren melancholischem Sog ihn sein Onkel, Konsul Tienappel, noch gewarnt hatte, zieht den knapp Zwanzigjährigen sofort in ihren Bann.Im benachbarten Zoppot verliebt er sich in eine junge Polin, Wanda Pielecka, die allerdings in eine Affaire mit einem jungen russischen Offizier verstrickt ist, in die auch Castorp am Ende mit hineingezogen wird. Um sich aus seiner Gefühlsverwirrung zu befreien, sucht Castorp Hilfe bei einem Psychologen, findet Trost bei Schopenhauer, dessen Spuren in Danzig er folgt. Am Ende kommt er bereichert und gereift, gestärkt durch eine erste, wenn auch unerfüllt gebliebene Liebe, nach Hamburg zurück.



Zum Autor:
Pawel Huelle
, 1957 in Gdansk geboren, studierte Literaturwissenschaft, arbeitete als Journalist und Lehrer. Sein Roman "Weiser Dawidek", 1987 in Polen erschienen, wurde ein großer internationaler Erfolg. Auf deutsch sind von Huelle außerdem die Erzählungen "Schnecken, Pfützen, Regen", die Feuilletons "Verschollene Kapitel" und "Silberregen. Danziger Erzählungen" und bei C.H.Beck der Roman "Mercedes-Benz. Aus den Briefen an Hrabal" (2003) erschienen.
(Foto: Daniel Malak)

Zur Übersetzerin:
Renate Schmidgall, 1955 geboren, übersetzte u.a. Stefan Chwin, Witold Gombrowicz, Marek Lawrynowicz und Andrzej Stasiuk. 2001 erhielt sie den Jane Scatcherd-Preis der Ledig-Rowohlt-Stiftung für ihre Übersetzungen. Sie lebt in Darmstadt.

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