Vorgeblättert

Katharina Hacker: Eine Dorfgeschichte

26.09.2011. Der Odenwald ist der Schauplatz von Katharina Hackers Erzählung "Eine Dorfgeschichte" aus der Zeit nach dem Krieg. Geheimnisse und Ängste trotzen der Sommerkindheitsidylle, wenn die Dorfbewohner und die Großeltern ihre Geschichten erzählen. Lesen Sie hier einen Auszug.
Katharina Hacker: Eine Dorfgeschichte

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011
128 Seiten, gebunden, Euro 17,95

Erscheint am 7. Oktober 2011

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Klappentext: Ein Dorf im Odenwald, ein Kind, das mit seinen Brüdern, Eltern und Großeltern dort die Sommer verbringt. Doch diese äußerlich noch unversehrte Welt der Sicherheit und stillen Schönheit ist von feinen Rissen durchzogen, aus denen Ängste und Träume steigen. Unheimlich sind die Keller unter den Häusern, das "Teufelsgrab" am Ortsrand, der dunkle Wald, durch den der Jäger geht. Unverständlich sind die Gebräuche und Gespräche der Erwachsenen. Und auch die eigene Familiengeschichte führt tief in eine Zeit der Vertreibung und des Schreckens, wenn die Großmutter erzählt.

Zur Autorin
: Katharina Hacker, geboren 1967 in Frankfurt am Main, studierte ab 1986 Philosophie, Geschichte und Judaistik an der Universität Freiburg. 1990 wechselte sie an die Hebräische Universität Jerusalem. Seit 1996 lebt sie als freie Autorin in Berlin. 1997 debütierte sie mit "Tel Aviv. Eine Stadterzählung", es folgten der Erzählungsband "Morpheus oder Der Schnabelschuh" und die Romane "Der Bademeister" und "Eine Art Liebe". Anschließend erschienen von ihr der Roman "Die Habenichtse", für den sie 2006 den Deutschen Buchpreis erhielt, der Gedichtband "Überlandleitung" sowie die Romane "Alix, Anton und die anderen" und "Die Erdbeeren von Antons Mutter"; zuletzt erschien "Eine Dorfgeschichte".

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