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Jorge Edwards: Der Ursprung der Welt

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21.02.2005. Ein Paar steht im Pariser Musee d'Orsay vor dem berühmten Aktgemälde von Gustave Courbet - "Der Ursprung der Welt" - und so beginnt eine Geschichte von Eifersucht und Liebe im gleichnamigen Roman des chilenischen Autors Jorge Edwards. Lesen Sie einen Auszug.
Jorge Edwards: Der Ursprung der Welt
Roman
Aus dem chilenischen Spanisch von Sabine Giersberg

Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2005
176 Seiten, gebunden, Euro 17,50

Erscheint am 1. März 2005

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Klappentext:
Ein Paar steht im Pariser Musee d?Orsay vor dem berühmten Aktgemälde von Gustave Courbet, das dem Roman den Namen gibt. Sogleich kommen sie auf den gemeinsamen Freund Felipe und sein Hobby, die Aktfotografie, zu sprechen, und mit dem sonntäglichen Museumsbesuch beginnt eine irrwitzige Eifersuchtsgeschichte, die den in Paris lebenden Exilchilenen Patricio so heftig erfaßt, daß nicht nur seine Ehe, sondern sein ganzes bürgerliches Leben durcheinander gerät. Er verdächtigt seine fast dreißig Jahre jüngere Frau Silvia, mit Felipe eine Affäre gehabt zu haben. Felipe stirbt jedoch plötzlich, bevor Patricio ihn befragen kann. In der Wohnung des toten Freundes findet er tatsächlich ein Aktfoto, das dem Gemälde von Courbet ähnelt. Ist die Abgebildete seine Frau? Die Frage wird Patricio in dem gekonnt konstruierten Eifersuchtsdrama zur Obsession.


Zum Autor:
Jorge Edwards
wurde 1931 in Santiago de Chile geboren. Er studierte in Chile und Princeton Jura und Philosophie. Als Diplomat vertrat er sein Land in Brüssel, Havanna, Lima und Paris. Nach dem Militärputsch ging er 1973 für fünf Jahre ins spanische Exil. Für sein großes literarisches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1994 den chilenischen Nationalpreis und 1999 den bedeutendsten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt, den Premio Cervantes. Jorge Edwards lebt in Santiago de Chile und Madrid.
(Foto: Gronemeyer)

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