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Christina Viragh: Im April

Ausgewählte Leseproben.
10.08.2006. Auf vier Zeitebenen über sechs Jahrhunderte hinweg zeichnet der Roman "Im April" der ungarisch-schweizerischen Schriftstellerin Christina Viragh die Geschichte ein und desselben Ortes und seiner einander ablösenden Bewohner nach. Lesen Sie einen Auszug.
Christina Viragh: Im April
Roman

Ammann Verlag, Zürich 2006
280 Seiten, gebunden, Euro 19,90

Erscheint am 26. August 2006


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Auf derselben Wiese, auf der im 15. Jahrhundert Holzstangen den Ort verschiedener Untaten markieren, steht heute, am Anfang des 21. Jahrhunderts, das Mietshaus, in dem Heinz und Selena die kühle Endphase ihrer Beziehung erleben. In den zwanziger Jahren befindet sich auf der Wiese das Bauernhaus der Familie Schacher, aus dem der junge Schacher davonläuft und mit Bruns Ein-Mann-Variete auf Wanderschaft geht. In den sechziger Jahren wohnen die neunjährige Mari und ihr Vater in dem Mietshaus, auch sie ein seltsames Paar: Mari ist in ständiger Angst vor Krieg und Geheimpolizei, aber auch vor der neugierigen Nachbarin, und Vater Ferenc faßt im neuen Land nicht Fuß.
Auf vier Zeitebenen über sechs Jahrhunderte hinweg zeichnet "Im April" die Geschichte ein und desselben Ortes und seiner einander ablösenden Bewohner nach. Durch alle Zeiten hindurch läßt der Ort sein grundlegendes Geheimnis spüren.

Zur Autorin: Christina Viragh, geboren 1953 in Budapest, emigrierte 1960 in die Schweiz und lebt heute in Rom. Sie ist korresponierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Sie ist Übersetzerin von Peter Nadas, Sandor Marai, Imre Kertesz, Alain-Fournier und viele andere mehr. Bisherige Publikationen: "Unstete Leute", Roman 1992; "Rufe von Jenseits des Hügels", Roman 1994; "Mutters Buch", Roman 1997; "Pilatus", Roman 2003.

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