Vorgeblättert

A.J. Liebling: Zwischen den Gängen

Ausgewählte Leseproben.
17.08.2007. Ein Amerikaner in Paris: Nicht irgendein Amerikaner und nicht irgendein Paris, sondern ein unersättlicher Gourmet im kulinarischen Paris: die Reportagen des legendären Korrespondenten des "New Yorker" in Paris, A. J. Liebling, sind präzise Beobachtungen soziologischer und kultureller Eigenheiten Frankreichs. Lesen Sie ein Stück aus "Zwischen den Gängen", ausgewählt
A. J. Liebling: Zwischen den Gängen
Ein Amerikaner in den Restaurants von Paris
Aus dem Englischen und mit einem Vorwort von Joachim Kalka

Berenberg Verlag, Berlin 2007
176 Seiten, gebunden, Euro 21,50

Erscheint am 23. August 2007

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Zum Buch: Über Paris und die französische Küche in ihrer besten Zeit hat niemand so geschrieben wie der wunderbare A. J. Liebling, für den ein Tag ohne opulentes Mittag- und Abendessen nicht der Rede wert war. Zeit seines Lebens ein engagierter politischer Publizist und Gourmand, hatte er das Glück, sich von unten nach oben durch die französische Hauptstadt fressen zu müssen: Als junger Mann entdeckte er in den zwanziger Jahren, dass sich teures Essen und guter Geschmack nicht unbedingt vertragen. Später, als Korrespondent des "New Yorker", erklomm er, ausgerüstet mit ebenso respektgebietendem wie gelassenem Sachverstand, sämtliche Gipfel, die das kulinarische Paris zu bieten hatte. Niemand hat darüber mit solch hinreißender Passion und stoischem Witz geschrieben wie Liebling in seinem letzten Buch.

Zum Autor: A. J. Liebling, geboren 1904 in Manhattan, gehört zu den kapitalen Hirschen der an Legenden reichen Geschichte der Redaktion des "New Yorker", für den er seit 1935 bis zu seinem Tode schrieb. Er war Korrespondent in Paris, berichtete von den westlichen Schauplätzen des Zweiten Weltkriegs. Neben dem guten Essen gehörte seine Liebe dem Boxen, der "Sweet Science", über das er ebenso leidenschaftlich geschrieben hat wie über das gute Essen. Er starb 1963 in New York.
(Foto: Copyright Lilian Ross, Courtesy Berenberg Verlag)

Zum Übersetzer: Joachim Kalka, geboren 1948, lebt als Kritiker und Übersetzer in Stuttgart. Die Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung verlieh ihm für sein Übersetzungswerk 1996 den Johann-Heinrich-Voß-Preis und wählte ihn im folgenden Jahr zum Mitglied. Im Berenberg Verlag erschienen, von ihm herausgegeben und übersetzt, zuletzt Leon Blums Erinnerungen an die Dreyfus-Affaire, "Beschwörung der Schatten", und unter dem Titel "Die Wildnis des häuslichen Lebens" eine Auswahl der Essays von Gilbert K. Chesterton.

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