Sieben Jahre hat Lukas seinen Vater nicht gesehen und jetzt sollen sie eine ganze Woche miteinander verbringen. Lukas hat von der ersten Minute an das Gefühl, es wird schief gehen. Und genau das passiert auch. Er verliebt sich in seine Cousine, wird zusammengeschlagen und durch ein Fenster geworfen, rast mit 110 Sachen durch Hamburg und begegnet dem Tod in der Gestalt seines Onkels Ruprecht. Der Onkel ist eben aus dem Gefängnis entlassen worden und will jetzt die Beute holen, die er vor fünf Jahren versteckt hat. Lukas und sein Vater sollen ihm helfen. Doch als sie die Grube auf dem Ohlsdorfer Friedhof ausgehoben haben, stellen sie fest, dass das Geld verschwunden ist.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.03.2001
Als "Jungen Wilden" der Jugendliteratur lobt Hilde Elisabeth Menzel den 1999 mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichneten Autor Zoran Drvenkar. Der "ungewöhnlich rasante Erzählton" macht auch sein neues Buch zu einem "ästhetischen Vergnügen" für Jugendliche, so Menzel. Der 15 Jahre alte Lukas haut von zu Hause ab, um seinen Vater zu treffen, der sich ausgemachter Fiesling entpuppt. Doch Lukas hält das aus und verliebt sich sogar in seine Kusine. Die Handlung gerate dem Autor gelegentlich "etwas zu kraus und reißerisch", kritisiert die Rezensentin vorsichtig. "Touch the flame", so der Buchtitel, ist eine Liedzeile der Popgruppe U2. Aber wer von den heute 13jährigen hört die noch?
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