Zeina Nassar wollte schon als Dreizehnjährige unbedingt boxen. Doch lange durfte die Deutsche Meisterin nicht an Wettkämpfen teilnehmen, weil Zeina ihr Kopftuch auch im Ring nicht ablegen will. 2019 wurden die internationalen Wettkampfregeln auf ihren Druck hin endlich geändert. Wohin der unbändige Willen einer Frau sie führen kann, von Kämpfen, Rückschlägen und davon, das Ziel nie aus den Augen zu verlieren, erzählt Zeina erstmals in diesem Buch.
Rezensent Maximilian König findet das Leben dieser noch sehr jungen Frau atemberaubend "facettenreich". Bilder ihres Erlebens außerhalb des Boxrings, zum Beispiel aus ihrer Familie, haben ihn aber irgendwann mehr interessiert, als die "ermüdenden" Selbstanpreisungen als Supersportlerin. Dabei versagt er der außergewöhnlichen Sportbegabung dieser auch im Ring kopftuchtragenden Muslimin, für die internationale Boxregeln verändert werden mussten, seinen Respekt durchaus nicht. Auf ihre Zukunft ist er sehr gespannt, auf die er "Marke" Nassar nicht so.
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