Deutschland ist ein einig Denkmalland, besitzt es doch Denkmäler für fast alles und fast jeden. Die Deutschen scheinen von einer "Denkmalwut" besessen. Doch seit wann ist das so? Warum und mit welcher Intention wurden so viele Denkmäler errichtet? Wolfgang Wippermann analysiert in seinem Buch, welche politischen und ideologischen Motive diesem Phänomen zugrundeliegen, und geißelt den grassierenden Denkmalkult hierzulande.
Mit Gewinn hat Rudolf Walther diese "temperamentvoll geschriebene" Studie zur Geschichte des deutschen Denkmals gelesen und schließt sich sofort der Anregung des Autors an, dass man angesichts aktueller historischer Denkmalwut einmal nachdenken solle, ob diese Form des (Ge)Denkens überhaupt noch zeitgemäß und einer Demokratie würdig ist. Mit Interesse folgt Walther dem Autor zunächst durch das 19. Jahrhundert, in dem das Denkmalwesen zum ersten Mal so richtig Fahrt aufnahm. Aber nicht nur dort, auch im folgenden 20. Jahrhundert macht er manche ästhetische und thematische Peinlichkeit aus. Stirnrunzelnd verfolgt er auch die Umwidmung von DDR-Denkmälern in gesamtdeutsche, um am Ende das Denkmal an sich grundsätzlich als "Sinnstiftung von oben" für abschaffenswert zu erklären.
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