Wolfgang Seibel

Verwaltung verstehen

Eine theoriegeschichtliche Einführung
Cover: Verwaltung verstehen
Suhrkamp Verlag, Berlin 2016
ISBN 9783518298008
Kartoniert, 213 Seiten, 15,00 EUR

Klappentext

Die öffentliche Verwaltung gehört zu den wichtigsten und zugleich am wenigsten verstandenen Institutionen der Gegenwart. Warum handelt Verwaltung einerseits pedantisch und übergenau, eben bürokratisch, andererseits aber auch bemerkenswert flexibel und pragmatisch? Warum arbeitet sie meistens reibungslos und effektiv, bringt jedoch mitunter auch dramatische Fehlleistungen hervor? Wolfgang Seibel führt in "Verwaltung verstehen" in grundlegende Probleme öffentlicher Verwaltung ein und zeigt, wie sie in Theorie und Praxis bearbeitet werden. Sein flüssig geschriebenes und informatives Buch richtet sich nicht nur an Fachwissenschaftler, sondern an alle, die sich für das "Innenleben" dieser so wichtigen Institution interessieren.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.01.2017

Ein besseres Kompendium zur Funktionsweise von Bürokratien als das Buch des Konstanzer Politikwissenschaftlers Wolfgang Seibel kennt Rezensent Florian Meinel nicht. Die Lektüre empfiehlt er vor allem Verwaltungsjuristen, auch wenn die vom Autor mit einigen ironischen Spitzen bedacht werden, wie Meinel warnt. Das Buch ist für ihn solide Aufklärungsarbeit, basierend auf der jahrelangen Forschung des Autors zur Entwicklung der Verwaltung in westlichen Gesellschaften, luzide und verständlich geschrieben, überzeugend durch eine große Vertrautheit mit dem Stoff und die Einsicht, dass Verwaltungen mitnichten zweckrational arbeiten, sondern multifunktional.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 11.01.2017

Das genuin Unverständliche verstehen will Rezensent Wolfgang Hellmich mit Wolfgang Seibels Buch über die Geschichte, die Klassiker und die Funktionsweise der Verwaltung und es gelingt ihm auch. In "Verwaltung verstehen" beschäftigt sich der Autor nicht nur mit der Frage, wie Bürokratie funktioniert, sondern auch damit, wie sie funktionieren sollte und welche Gefahren die Macht birgt, die von ihr ausgeht, lesen wir. "Wohlinformiert" und gut lesbar ist die Studie Hellmichs und dabei nie unkritisch, freut sich der Rezensent.

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