Dieses Buch berichtet auf essayistisch-unterhaltsame Art, gleichsam nebensächlich, über die großen und kleinen Philosophen der Gegenwart und ihre Bücher, über die Gesellschaft und ihr Verhältnis zur Philosophie und über die Philosophie und ihre Moden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 07.09.2005
Der Rezensent Andreas Brenner findet, dass Wolfgang Kersting es sich in seinen Ausführungen zur Lebenskunst ein bisschen arg leicht macht. Zwar kann er ihm in einigen Punkten seiner Argumentation durchaus folgen, beispielsweise darin, die Lebenskunst mit dem Ideal der Freiheit zu verknüpfen. Im Großen und Ganzen findet er jedoch seine Sicht auf das Thema eindimensional. Auch setze der Autor sehr auf den Neoliberalismus - nach Kerstings Meinung der wahre Ausdruck von positiver Selbstbezogenheit - als Befreier des Menschen. Dagegen hat Brenner doch einige Einwände: "Denn es ist ja nicht so, dass jeder, der selbstlos ist, notwendigerweise sich dabei selbst vergisst."
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,…