Wilhelm Raabe

Altershausen

Roman
Cover: Altershausen
Insel Verlag, Berlin 2010
ISBN 9783458193357
Gebunden, 96 Seiten, 13,90 EUR

Klappentext

Der Wirkliche Geheime Obermedizinalrat Friedrich Feyerabend, noch erschöpft von den Feierlichkeiten zu seinem siebzigsten Geburtstag, hält innere Einkehr und entschließt sich, zum fernsten Ort seines Lebens zurückzukehren, in die eigene Kindheit. Er reist nach Altershausen, um zu schauen, wer noch mit ihm auf der Welt, wer noch dabei ist. Wilhelm Raabe (1831-1910), großer Erzähler und Moralist, legt mit Altershausen sein letztes Werk vor, es ist die Summe eines Lebens und eines Lebenswerks.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.11.2010

Beeindruckt zeigt sich Thomas Meissner von Wilhelm Raabes letztem Werk "Altershausen", das nun anlässlich des hundertsten Todestages des Autors erscheint. Das Fragment gebliebene Buch um den Obermedizinalrat Feyerabend, dem seine Berühmtheit an seinem 70. Geburtstag schal erscheint und der daher den Ort seiner Kindheit aufsucht, scheint ihm ein autobiografisches "verstörendes Erinnerungsbuch". Wie Feyerabend den Freunden aus seiner Kindheit begegnet, hat für ihn etwas von Traum und Albtraum zugleich. Glänzend findet Meissner auch das Nachwort von Andreas Maier, der in "Altershausen" ein "gnadenloses Endstück unserer eigenen Unlösbarkeit" erkennt.
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