Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2000
Gustav Falke lobt zwar Kutschmann Ansinnen, die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer von dem Stigmata des ?lediglich für die Schule, aber nicht für das Leben?-Nützlichen befreien zu wollen, allerdings dignostiziert er beim Autoren eine Schwäche in didaktischer Hinsicht. Die Auflistung von ?naturwissenschaftsfeindlichen Aussprüchen aus Philosophie und Bildungspolitik? scheint beim Rezensenten noch auf Interesse zu stoßen, doch hätte er auch gern etwas über die Ursachen dieser Feindschaft gelesen. Das Problem, meint Falke, liegt im Desinteresse der Schüler, zumal Naturwissenschaften als Bildungsgut heute von geringem gesellschaftlichen Stellenwert seien. Er bezweifelt auch, dass Kutschmann bei Schülern mit dem ?Vergleich von Newtons und Einsteins Haltung zur Gravitationstheorie? ein eigenständiges naturwissenschaftliches Interesse wecken kann, etwa in der Art, wie Deutschunterricht möglicherweise die Lust am Lesen fördere.
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