Aus dem Amerikanischen von Martin Bayer. Warum das blaue Nass erfrischt, entspannt und verjüngt. Flüsse, Seen und das Meer ziehen uns magisch an. Instinktiv wissen wir, dass Wasser uns gesund und glücklich macht, Stress reduziert und Ruhe bringt. Doch warum eigentlich? Dieser Frage ist der Meeresbiologe Wallace J. Nichols nachgegangen, dessen Leben von der Liebe zum Blauen Planeten geprägt ist. Antworten lieferten ihm Neurowissenschaft, Evolutionsbiologie und Medizin. Die bemerkenswerten Auswirkungen von Wasser auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind tatsächlich belegbar. Die Forschung zeigt, wie die enge Beziehung zum Wasser das menschliche Gehirn formt.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 08.01.2021
Johannes Kaiser findet Wallace J. Nichols' Preisungen des Wassers vielleicht eine Spur zu einseitig. Ängste vor Wassermassen etwa thematisiert der Autor laut Rezensent nicht. Die vielen Beispiele für die positive Wirkung des Wassers auf das menschliche Wohlbefinden, die Nichols aus Biologie, Neurologie und Medizin fischt, findet Kaiser interessant, wenngleich auch mitunter allzu verallgemeinernd gefasst und in ihrer Reihung auch etwas ermüdend. Dass wir zu 78 Prozent aus Wasser bestehen, möchte der Rezensent allerdings nicht bestreiten, und letztlich überzeugt ihn Nichols durch seine verständliche Formulierung auch komplexer Sachverhalte.
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