Volker Reinhardt

Im Schatten von Sankt Peter

Die Geschichte des barocken Rom
Cover: Im Schatten von Sankt Peter
Primus Verlag, Darmstadt 2011
ISBN 9783896787774
Gebunden, 270 Seiten, 24,90 EUR

Klappentext

Mit 51 Abbildungen. Die überbordende Metropole des Barock fasziniert durch ihre Extreme. Grandiose Prachtentfaltung und Kunstproduktion auf der einen Seite, Gewalt und Armut auf der anderen die Stadt der Päpste liebte das Unvereinbare. Wer diese Stadt verstehen möchte, ihren Körper wie ihren Geist, findet in dieser Darstellung alle Aspekte dargestellt: von den Ehrenhändeln bis zur Heiligsprechung, von der Brotversorgung bis zur Inquisition, von der Kunstproduktion bis zum Konklave.
Volker Reinhardt entfaltet hier ein überbordendes Panorama der ewigen Stadt im Barock. Die Päpste, Kardinäle und Gesandten der europäischen Könige statteten sie mit überwältigender Pracht aus. Keine Stadt hatte eine vergleichbare Dichte an Künstlern, keine aber beherbergte in ihren Mauern so viele Prostituierte. Glanzvolle Feste wechselten mit Hungersnöten und Überschwemmungen - Pracht, Elend und Gewalt wohnten hier besonders eng beieinander. Volker Reinhardt vermisst die ganze Spannweite dieser Metropole und richtet seinen Blick auf die Höhepunkte wie den Alltag: Von den Ehrenhändeln bis zur Heiligsprechung, von der Brotversorgung bis zur Inquisition, vom Konklave bis zum Kurtisanenwesen, von der Kunstproduktion bis zu den glänzenden Festen werden alle Aspekte anschaulich.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.01.2012

Ein Buch für Romreisende und Haushaltspolitiker gleichermaßen hat Johan Schloemann anzuzeigen. Der viel schreibende Historiker Volker Reinhardt rekurriert zwar intensiv auf seine eigenen Arbeiten, um diese Buchdeckel zu füllen, aber wer derart substanziell und zugleich publikumsgefällig schreibt, darf das gerne tun, findet Schloemann. Vor seinen Augen entsteht unterdessen sehr plastisch das barocke Rom mit seinem Prunk, den gierigen Papstfamilien, Vetternwirtschaft en gros. Dafür dass der Nepotismus auch heute noch so in Mode ist, findet der Rezensent hier manchen einleuchtenden Grund.
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