Volker Klöpsch (Hg.), Eva Müller (Hg.)

Lexikon der chinesischen Literatur

3406522149
Cover: Lexikon der chinesischen Literatur
C.H. Beck Verlag, München 2004
ISBN 9783406522147
Gebunden, 446 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

In über 400 Stichwörtern informiert dieses Lexikon über die wichtigsten Aspekte der chinesischen Literatur. Einflussreiche Autoren, klassische Werke und zentrale Genres werden ebenso präzise wie allgemeinverständlich vorgestellt. Für Kenner der chinesischen Literatur stellt dieses Lexikon ein unverzichtbares Nachschlagewerk dar; für alle anderen bietet es einen Einblick in Chinas faszinierende literarische Tradition. Dieses Lexikon schließt eine Lücke: Obwohl das Interesse an der chinesischen Literatur wächst, ist bislang kein derart umfassendes wie systematisches Nachschlagewerk auf deutsch erschienen. Es beschränkt sich nicht auf Literatur im engen Sinne, sondern behandelt darüber hinaus auch frühe philosophische und historiografische Werke von allgemeiner Bedeutung. Das Lexikon konzentriert sich dabei auf Texte und Autoren, die in deutschen, englischen oder französischen Übersetzungen vorliegen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 19.03.2005

Als "hervorragendes Nachschlagewerk" lobt Rezensentin Christiane Hammer dieses "Lexikon der Chinesischen Literatur", das Volker Klöpsch und Eva Müller herausgegeben haben. Wie sie berichtet, bietet das einbändige Werk, das auf über vierhundert Seiten Beiträge zu insgesamt 416 Stichwörtern versammelt, Information über maßgebliche Autoren aus Klassik, Moderne und Gegenwart, kanonische Werke und die wichtigsten chinatypischen Genres. Dabei konnten sich die Herausgeber auf die Expertise von mehr als fünfzig Fachwissenschaftern aus dem deutschsprachigen Raum stützen. Rundum gelungen findet Hammer die Handbuch-Beiträge, die das notwendige Grundwissen bündeln und die neueste Sekundärliteratur in knapper, lesbarer Form verarbeiten. Eine "willkommene Orientierungshilfe" sieht Hammer zudem in der wertenden Einordnung der Autoren und ihrer Texte und vor allem in den zahlreichen Hinweise auf Übersetzungen ins Deutsche, ersatzweise auch ins Englische und Französische. Sie hebt hervor, dass die Herausgeber ihrem Lexikon einen "bewusst weit gefassten Literaturbegriff" zugrunde gelegt haben, so dass auch einflussreiche religiöse und philosophische Texte miteinbezogen wurden. Ein Anhang mit umfangreichen Hinweisen auf Anthologien, Sammelbände, Nachschlagewerke und Bibliografien, und einem Siglen-Verzeichnis runde diesen "sorgfältig kompilierten Band" ab.
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