Mit 371 Abbildungen. Volker Hinz hat diejenigen fotografiert, die sonst hinter ihren Kameras verborgen bleiben. Wann immer er ihnen begegnet ist, hat Hinz mit seiner Hasselblad, Nikon oder Leica seine Kolleginnen und Kollegen fotografiert. Und zwar überall: bei der Arbeit, zu Hause, in öffentlichen wie privaten Momenten. So ist eine einzigartige Sammlung der renommiertesten Fotografen der zweiten Hälfte des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts entstanden. Eine Sammlung jener Persönlichkeiten, die das Menschheitsgedächtnis mit jenen Bildern ausgestattet haben, die unserer Erinnerung Halt geben. Peter-Matthias Gaede, 20 Jahre lang Chefredakteur von Geo, hat Volker Hinz zugehört und die Geschichte dieser Begegnungen aufgezeichnet und in den Kontext der Kunstgeschichte gestellt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.02.2016
Rezensent Freddy Langer erlebt den Bildreporter Volker Hinz als Schelm und Charmeur in diesem Riesenband. Privat unter Freunden zeigt sich Hinz dem überwältigten Rezensenten. Überwältigt von der schieren Menge der freihändig geschossenen und darum äußerst intimen Kollegenporträts, aber auch von der Universalität dieses Genies. Es sind Bilder aus den Jahren 1968-2015, chronologisch präsentiert, manchmal so nah, dass es schmerzt, meint Langer. Hinz ist Leuten wie Koons oder Gursky auf die Pelle gerückt, fast karikaturesk, so der Rezensent, aber immer voller Zuneigung für das Motiv.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…