Herausgegeben von Marianne Gruber und Manfred Müller. Armenien, Aserbaidschan und Georgien sind Länder mit reichen, sehr unterschiedlichen Literaturtraditionen, die in ihrer Vielfalt im deutschsprachigen Raum nie wahrgenommen werden konnten. Diese Anthologie ist ein erster Versuch, in drei, den jeweiligen Ländern gewidmeten Abschnitten Gedichte und Erzählungen von Autorinnen und Autoren vorzustellen, die zum Großteil noch nie ins Deutsche übersetzt worden sind. Der Bogen spannt sich von uralten Myten - einer davon stammt aus dem 5. Jahrhundert - bis zur Gegenwartsliteratur. Insgesamt werden Texte von 52 Autoren vorgestellt.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…