Zum Lachen tragisch, zum Heulen schön: Zwölf junge deutsche Autorinnen erzählen Geschichten vom Erwachsenwerden. Da geht es um die Bekämpfung der Wut auf den ersten Verflossenen oder um zwei Schwestern, die unbedingt in die Großstadt ziehen wollen. Ein Buch über und voller Emotionen, mit einem kräftigen Schuss Komik.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.07.2004
Die Rezensentin mit dem Kürzel "gew" lobt zwar die hohe literarische Qualität der in diesem Band versammelten Geschichten, doch richtig zufrieden ist sie mit der Zusammenstellung nicht. Sie stört, dass es in den Geschichten, die alle von den Unwägbarkeiten der weiblichen Pubertät handeln, zu wenig optimistische Momente gibt: "Fast alle sind sie ziemlich deprimierend". Das hält die Rezensentin vor allem deshalb für eine pädagogische Fehler, weil sich der Erzählband an ganz junge Frauen richtet und "die in diesem Buch vorgestellten Frauen keinerlei Bewusstsein dafür zeigen, dass sie ihr Leben auch selber in die Hand nehmen könnten". Vielleicht, so "gews" Vermutung, ist die literarische Form der Kurzgeschichte "mit ihren harten Kontrasten und ihrem meist offenen Schluss" auch einfach nicht die richtige Herangehensweise an dieses Thema.
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