Ulrike Hick

Geschichte der optischen Medien

Cover: Geschichte der optischen Medien
Wilhelm Fink Verlag, München 1999
ISBN 9783770533602
Kartoniert, 372 Seiten, 39,88 EUR

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999

In einer Sammelrezension bespricht Michael Jeismann den Band zusammen mit "Flimmerkiste" (herausgegeben von Nina Schindler bei Gerstenberg) und der "Mediengeschichte der Bundesrepublik Deutschland" (hg. von Jürgen Wilke im Böhlau Verlag).
1) "Geschichte der optischen Medien"
Das Buch biete einen Streifzug von der Laterna Magica bis hin zum Kino und beschreibe wie die Wahrnehmung der Wirklichkeit durch diese Medien regelrecht geformt wurde. Es sei zwar nicht leicht zu lesen, erlaube aber einen großen Erkenntnisgewinn.
2) "Flimmerkiste"
Dieser Band biete eine Art "Familienalbum" der deutschen Fernsehgeschichte und einen unterhaltsamen Streifzug durch die Geschichte der Fernsehgattungen von der Talkshow bis zum Polit-Magazin.
3) "Mediengeschichte der Bundesrepublik"
Die von Wilke zusammengestellten Essays lobt Jeismann als "unentbehrliches Handbuch" zur Mediengeschichte Deutschlands (wobei die Bundesrepublik prominenter vorkomme als die DDR). An Wolfgang Donsbachs Text zum Berufsbild des Journalisten - einem der Beiträge des Bandes - frappiert Jeismann, dass einer immer qualifizierten Ausbildung der Journalisten eine immer allgemeinere Verflachung der Medien entspreche. Eine Geschichte der Medienkritik und der wirtschaftlichen Aspekte des Themas vermisst Jeismann in seiner sehr wohlwollenden Kritik.
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