Wer die Probleme der europäischen Einigung verstehen will, muss die Akteure und Antriebskräfte der Europa-Debatte in ihrer historischen Tiefendimension kennen. Bewährte und neue Forschungsansätze miteinander verknüpfend, beleuchtet der Band die Geschichte der europäischen Einigung seit dem Wiener Kongress von 1815 in ihren politischen, ökonomischen sowie kulturellen Ausprägungen und fragt nach dem Zusammenhang zwischen dem Internationalismus des 19. Jahrhunderts und der europäischen Integration im 20. Jahrhundert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2013
Ein großes Lesevergnügen hat Rolf Steininger mit den Beiträgen in diesem von Ulrich Lappenküper und Guido Thiemeyer herausgegebenen Buch hinter sich, das auf eine Tagung der Otto-von-Bismarck-Stiftung aus 2011 zurückgeht und sich mit den Akteuren und Antriebskräften der europäischen Einigung befasst. Umso lesenswerter, meint der Rezensent, für denjenigen, der Europas Krise verstehen möchte. Ein Blick auf Konrad Adenauer und Robert Schumann etwa reicht, meint Steininger, und der Leser erkennt: Die Interessen an der Integration waren damals alles andere als gemeinschaftlich. Das bedeutet dem Rezensenten etwa auch der Beitrag von Alfred Grosser, der den deutsch-französischen, aber auch den deutsch-israelischen Beziehungen auf den Zahn fühlt.
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