Ulrich Blum untersucht in diesem Buch das Wesen des Wirtschaftskriegs, das zugehörige Menschen- und Ordnungsbild, die Institutionen, den Erklärungsbeitrag der Staatsphilosophien aus der Sicht der modernen Ökonomik und anderer sozialwissenschaftlicher Theorien sowie der Militärwissenschaften. Sodann analysiert er den Wirtschaftskrieg als Führungsaufgabe in komplexen Märkten, die Bedingungen für Erfolg, sowie die Sicht der Unternehmen und des Staats, insbesondere im Blick auf den verbundenen Instrumenteneinsatz.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.04.2021
Der hier rezensierende Ökonom und frühere AfD-Politiker Joachim Starbatty feiert das Buch des Volkswirts Ulrich Blum als großen Wurf. Nicht nur der schiere Umfang nötigt dem Rezensenten Respekt ab, sonder auch der von Schumpeter ausgehende Ansatz, Wirtschaftsgeschichte als Wettbewerb und Rivalität zu betrachten, scheint Starbatty erkenntnisträchtig. Blums Blick auf einen möglichen Wirtschafts- und Währungskrieg zwischen den USA und China findet er erhellend, zumal der Autor keine finalen Urteile fällt. Der Leser profitiert Starbatty zufolge von Blums jahrelanger Erfahrung auf dem Gebiet der Ökonomie und der Verbindung von Wirtschaftshistorie, - theorie und "Militaria".
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