Zum Teil in englischer Sprache. Herausgegeben von Jörg Sader und Anette Wörner.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.07.2002
Höchste Zeit, findet Alexander Kissler, dass sich eine Festschrift des Themas "Überschreitungen" annimmt. Freuen darf sich in diesem Fall der Germanist Leonhard M. Fiedler, dem insgesamt 26 Beiträge zum Dialog zwischen den Künsten geschenkt wurden. Aber auch der Rezensent hat sich augenscheinlich sehr gefreut, wobei seine Begeisterung leider ein wenig mit ihm durchgegangen ist: Man kann Kisslers eher assoziativen Anmerkungen einfach nicht folgen, wenn er etwa Rilke zitiert, über eine erfrischende Disparatheit schwärmt oder feststellt, dass diese "in ihrer Weitschweifigkeit muntere Blütenlese" dem Geheimnis der Transzendenz nahe komme.
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