Aus dem Englischen von Bernhard Robben. Paul, Toolys Vater, ist Spezialist für Informationstechnologie und ein bisschen verschroben. Zu spät hatte er bemerkt, dass seine überstürzt geheiratete Frau völlig durch den Wind ist. Doch als die Mutter eines Tages ihre kleine Tochter in der Badewanne verbrüht, entführt er Tooly. Zieht jahrelang mit ihr rund um den Globus, von Job zu Job, von Stadt zu Stadt, immer auf der Flucht. Irgendwann aber spürt die Mutter ihre Tochter in Bangkok auf, und abermals wird Toolys Leben auf den Kopf gestellt.
Till Briegleb ist enttäuscht von Tom Rachmans neuem Roman. Rachman könne zwar differenziert beobachten und suggestiv erzählen, sein Dreh, der Schönheit des Alltäglichen in detaillierten Beschreibungen zu huldigen, anstatt Action zu liefern, funktioniere in diesem Text aber leider nicht, erklärt der Rezensent. Für Briegleb liegt das an der Konzentration des Autors auf eine einzige Perspektive und an einer Heldin, die der Rezensent weder besonders ab- oder tiefgründig noch sonstwie interessant findet. Emotional und intellektuell begrenzt, nennt er sie. Und daher scheinen ihm die Erlebnisse Toolys, so der Name der Protagonistin, recht fade, auch wenn Rachman sie die halbe Welt bereisen lässt.
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