Klappentext
Es ist ein offenes Geheimnis, dass Kim Jong-un in Bern zur Schule gegangen ist. Jahrzehnte später erhält sein Basketball-Coach Frank eine Einladung aus Pjöngjang - und steht nun vor der Frage, ob er dem Diktator begegnen soll. Bei den Besuchen am Sterbebett seiner Mutter verdichten sich Erinnerungen, Schuldgefühle und politische Zweifel. Seine Partnerin Renee, radikal und unberechenbar, will Kim töten. Zwischen Internatsintrigen, Influencer-Druck und moralischer Verantwortung muss Frank sich entscheiden: Flucht oder Konfrontation?
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 26.05.2026
Rezensentin Leonie C. Wagner trifft Tom Kummer anlässlich seines neuen Roman, des ersten nicht-autobiografischen, wie sie erklärt. Ganz schlau wird sie weder dem Buch noch aus seinem Autor. Das liegt möglicherweise auch daran, dass die Hauptfigur im Buch Ähnlichkeit mit Kummer hat, wie sie meint. Es geht um den Basketballtrainer von Kim Jong Un während Kims Zeit als Eleve an einer Berner Schule. Wagner erscheint der Mann zerfressen von moralischen Skupeln wegen seiner lange vergangenen Geschichte mit Kim und verunsichert angesichts der Gegenwart. Der Stil des Romans ist laut Wagner an die Beat-Literatur angelehnt und etwas gewöhnungsbedürftig, findet sie. Nicht gerade eine Lektüreeinladung.
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