Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob Maschinen wirklich denken können und ob sie vielleicht sogar intelligenter sind als wir?
Der australische Informatiker Toby Walsh nimmt uns mit auf eine Reise durch die Welt der Künstlichen Intelligenz. Er erzählt, wie KI entstand, wie sie unsere Gesellschaft, Wirtschaft und sogar uns selbst bereits verändert hat und was sie für unsere Zukunft bedeutet. Denn denkende Maschinen sind längst keine Science-Fiction mehr: Ohne sie könnte keine Suchmaschine sekundenschnell Antworten liefern, ohne sie wären selbstfahrende Autos undenkbar und unsere Smartphones nur Telefone.
Auch wenn KI unser Leben bequemer macht, fürchten sich viele nicht umsonst vor der Macht der Maschinen. Walsh nimmt diese Ängste ernst: Werden denkende Maschinen uns in Zukunft die Jobs wegnehmen? Und wenden sie sich womöglich letztlich gegen die Menschheit selbst?
Walsh hilft auch den Nicht-Experten unter uns herauszufinden, was Künstliche Intelligenz kann, was sie wohl nie können wird und wie viel Kopfzerbrechen uns ihre Weiterentwicklung in Zukunft bereiten sollte.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 12.01.2019
Rezensent Jochen Dreier hat von Toby Walsh gelernt, dass er sich vor Künstlicher Intelligenz (KI) nicht fürchten muss: Auch wenn sie Menschen in bestimmten Bereichen, für die sie geschaffen wurde, überlegen sein könnte, wäre bisher keine Maschine in der Lage, den Menschen in allen Situationen mit ihrer Flexibilität gleichzukommen. Dennoch hat der australische Forscher den Kritiker in seinem, wie Dreier findet, auch für Laien sehr gut verständlichen und interessant geschriebenen Buch davor gewarnt, Computern ethisch schwierige Entscheidungen zu überlassen, erzählt der Rezensent, der das Buch sehr empfehlenswert findet.
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