Limitierte Geschenkausgabe mit einem Begleitheft. Als Thomas Mann 1929 den Literaturnobelpreis erhielt, wurde er für sein etliche Jahre zurückliegendes Debüt ausgezeichnet, den "Roman 'Buddenbrooks', der im Laufe der Jahre immer mehr bleibende Anerkennung als eines der klassischen Werke der zeitgenössischen Literatur gefunden hat", so die Begründung. Er erzählt das Schicksal der Lübecker Kaufmannsfamilie Buddenbrook in vier Generationen, den "Verfall einer Familie" im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Geschichte des Buches - von der zweibändigen Erstausgabe 1901 über den Nobelpreis bis hin zu unzähligen Taschenbüchern und Verfilmungen - zeichnet ein reich bebildertes Begleitheft nach.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 19.12.2025
Für Rezensent Michael Hesse ist Thomas Manns Debütroman in der Jubiläums-Prachtausgabe allemal die (Wieder-)Lektüre wert. Zwar erzählt Mann vom Niedergang einer Familie und ihrer Werte, das lässt sich allerdings gut auf heutige gesellschaftliche Verhältnisse übertragen, meint Hesse. Die Erschütterung des bürgerlichen Bewusstseins im Roman, die Risse in einer Geisteshaltung sind für Hesse ein "bleibendes Grundthema". Wie lebt man unter solchen Verhältnissen? Laut Hesse eine Frage unserer Zeit.
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