Theresa Wobbe (Hg.)

Frauen in Akademie und Wissenschaft

Arbeitsorte und Forschungspraktiken 1700-2000

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.03.2003

Die Rezensentin enthält sich leider jeder Bewertung dieses Sammelbandes. Sonja Asal scheint einige Beiträge dieses Forschungsberichtes des Arbeitskreises "Frauen in Akademie und Wissenschaft" der Berliner Akademie, in denen "neuere Ansätze der Wissenschafts- und Geschlechterforschung" miteinander verschränkt würden, aber immerhin interessant gefunden zu haben. So zeige eine Autorin in ihrem Beitrag über die Astronomin Maria Margarethe Winkelmann-Kirch, deren Mann als erster Astronom von der "Königlichen Societät der Wissenschaften" berufen wurde, "wie im frühneuzeitlichen Haushalt mit dessen arbeitsteiliger Organisationsform eine Einbeziehung von Frauen in die naturwissenschaftlichen Beobachtungen möglich und selbstverständlich war." Erst "die Trennung von familiärer und beruflicher Sphäre" im 19. Jahrhundert habe dann zu einer wissenschaftlichen Gemeinschaft geführt, in der die Kategorie "Geschlecht" zum Ausschlusskriterium werden konnte.
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