In englischer Sprache. Restrictions on academic freedom, persecution and armed conflict have forced many scholars into exile. So far, the professional trajectories of these scholars and their contributions to knowledge exchange have not been studied comprehensively. The contributors to this volume address the situations and networks of scholars in exile, the challenges they face in their host countries and the opportunities they use. These issues are highly relevant to discussions about the moral economies of higher education institutions and support programs. Although the contributions largely focus on Germany as a host country, they also offer telling examples of forced mobility in the Global South, including both contemporary and historical perspectives.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.02.2023
Claus Leggewie entdeckt den Kosmopolitismus akademsicher Lehre und Forschung in dem von V. Axyonova, F. Kohstall und C. Richter herausgegebenen Band. Allerdings muss er sich erst durch die wenig rosigen Erfahrungsberichte von Exilautoren und die Fallstudien über die indonesische, die türkische oder die syrische Diaspora lesen. Letztere lehren ihn die Mühen des Exil-Alltags, aber auch, wie schwierig sich das akademische Milieu mitunter tut, sich Geflüchteten zu öffnen. Dass es dennoch auch anders geht, davon erzählt im Band etwa ein Text von Nahed Ghazzoul über akademische Netzwerke zwischen Syrien, Jordanien, Libanon und der Türkei, freut sich Leggewie.
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