Herausgegeben von Javier Gomez-Montero. Mit Gedichten von Bernardo Atxaga, Carmen Borja, Angel Crespo und anderen
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 19.05.2001
Rezensent "tbg" sieht eine Lücke klaffen. Um die hiesige Rezeption spanischer Lyrik, findet er, sei es schlecht bestellt, erst recht an Zeitgenossen "gibt es hier fast nichts zu lesen." Der vorliegenden, baskische, galicische, katalanische und spanische Lyriker der Gegenwart vereinenden Anthologie wünscht er schon aus diesem Grund "viele leidenschaftliche Leser". Das Anliegen des Herausgebers, eine Auswahl von Gedichten als "Metapher eines Identitätsraumes" vorzustellen, scheint sich in den "die Spannungsfelder von Exil, Heimat, Irrfahrt, mythologischer Symbolik, Eros" ausmessenden Texten zu erfüllen.
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