Susanne Gaschke

Klick

Strategien gegen die digitale Verdummung
Cover: Klick
Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2009
ISBN 9783451299964
Gebunden, 200 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Mehr als eine engagierte Streitschrift: eine Anleitung zum Umdenken. Wie gehen wir mit den elektronischen Medien um? Susanne Gaschke räumt auf mit dem Unsinn, die Medienwelt sei quasi naturgegeben und jeder Kritiker von gestern. Medien sind Produkte auf einem Markt, es geht um sehr viel Geld. Das Gerede von den "neuen Sehgewohnheiten" der "Jugend heute" ist Marketinglyrik der Hersteller. Wie jedoch prägt eine intensive, unkritische Mediennutzung die Menschen?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.09.2009

Ein wenig einseitig scheint Rezensent Jörg Thomann diese Kritik des Internets von Susanne Gaschke, die darin wider die "digitale Verdummung" wettert. Im Zentrum des Buchs sieht er die negativen Folgen der Digitalisierung, vom Rückgang des Lesens und der Lesefähigkeit über den Wandel des Freundschaftsbegriffs in sozialen Netzwerken bis zu den Gefahren von Datensammlungen. Den Siegeszug des Netzes betrachte die Autorin als Teilerfolg des flexiblen Kapitalismus und führe dafür Klassiker wie Adorno, Habermas und Neil Postman sowie etliche Internetkritiker an. Thomann findet viele Punkte Gaschkes "bedenkenswert", das Buch insgesamt aber auch "etwas ermüdend".

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