Mit 18 Abbildungen. Vom Diebstahl der Mona Lisa 1911 bis zum Juwelenraub im Grünen Gewölbe 2019 - Susanna Partsch hat die spektakulärsten Kunstdiebstähle ausgewählt und erzählt von gewieften Mafia-Clans, als Polizisten verkleideten Tätern, findigen Kunstdetektiven, zerschnittenen Gemälden, besessenen Kunstliebhabern und Lösegeldforderungen in Millionenhöhe - Fälle wie aus einem Kriminalroman, die aber das Leben schrieb.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 15.10.2021
Rezensentin Eva Hepper fühlt sich gut unterhalten und informiert von Susanna Partschs "Wer klaute die Mona Lisa?", bedauert jedoch auch einen entscheidenden Mangel dieses Buches. Gespannt folgt sie den teils recht skurrilen Geschichten über die aufsehenerregendsten Kunstdiebstähle der Geschichte, lässt sich mit Interesse über Mythen wie den "charmanten Gentlemaneinbrecher" oder den besessenen Kunstenthusiasten aufklären und die realen Umstände modernen Kunstraubs auseinandersetzen. Sie lernt wie erschreckend schwierig es oft ist, die Diebstähle aufzuklären und wie verdammt einfach, damit davon zu kommen. Sie hat zudem großen Spaß mit Partschs Aufzählungen der meistgeklauten Künstler und Kunstwerke, und doch wird ihr Vergnügen von einer Tatsache gedämpft: Dass Partsch leider "keine große Erzählerin" ist, das heißt, dass sie ihren überaus reichhaltigen, vielversprechenden Stoff teilweise nicht wirklich lebendig zu schildern weiß, so die zufriedene, aber nicht überwältigte Rezensentin.
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